Diese Frage hat mir heute eine Mitschülerin gestellt. Da ich die letzte Stunde wegen Krankheit nicht mitmachen konnte und heute eine Arbeit anstand, habe ich es mir – Sie ist eine 1er Schülerin - von ihr erklären lassen wollen.
Ich hatte schon eine Grundahnung, wusste aber eine paar Formeln nicht. Da habe ich sie halt gefragt ob sie mir das kurz erklären könnte. Als ich dann noch genaueres wissen wollte wieso das ganze so ist und so funktioniert ist sie aufgestanden und hat mich angeschrien “Entweder du willst eine 1, oder du willst es kapieren. Beides geht nicht!”
Das hat mich mal wieder in meiner Theorie bestätigt. Die guten Schüler die kriegen ihre 1er nur durch das auswendig lernen. Wenn man es aber kapieren möchte und anwenden geht man einen anderen Weg, der anscheinend nicht oder nur selten belohnt wird. Entäuschend.
Das kenne ich nur zu gut. Und diese Haltung/Benotung geht im Studium weiter. Ich kenne da ein paar, die nach dem 3ten Semester immer noch nicht programmieren können, aber dennoch überall 1.x Noten haben.
Das frustriert etwas, denn ich bin auch einer der es lieber verstehen möchte, statt Dinge einfach nur als nichtssagenden Müll ins Hirn pressen. Aber ich denke mir dann: Das was ich jetzt verstanden habe, weiß ich in 2 Wochen immer noch und kann es auch anwenden. Und wenn man dann irgend welche fortgeschrittenen Themen begegnet, fällt es einem wieder leichter die Zusammenhänge zu verstehen.
Nur schade, das dieses Vorgehen nicht mit Glanznoten versehen wird, ausser man beschäftigt sich wirklich Tag und Nacht damit (was bei meine mStudium einfach nicht geht)