Die Webmarketing Firma dynamicdrive hatte in einem Webmasterforum eine Stellenanzeige als SEO ausgeschrieben. Einer der Punkte, welches die Firma fordert ist folgender:
Um gar nicht erst Interessenkonflikte zuzulassen, verlangen wir generell von allen der wenigen Angestellten, dass sie nicht gleichzeitig in demselben Geschäftsfeld wie ihre Angestelltentätigkeit nebenberuflich woanders tätig werden. Für einen SEO bedeutet das, dass er keine eigenen SEO-Projekte betreiben darf (oder ersatzweise diese Projekte für die Dauer der Angestelltentätigkeit gegen Vergütung in unsere Firma überführt), und dass er auch nicht nebenberuflich SEO als Dienstleistung für andere ausführt
Da dies natürlich als SEO schwer, bzw. gar nicht möglich ist versteht sich von selbst. Denn jeder SEO, hat seine eigenen Projekte, mit denen er teilweise recht gutes Geld verdient. Wieso also alles für einen Job – der zeitlich beschränkt sein kann – aufgeben?
In den Kommentaren zu dem dazugehörigen Blogeintrag ist mir dieses Posting von Frank aufgefallen:
… Jeder SEO, mit mehr als 2-3 Jahren Berufserfahrung, der behauptet erfolgreich zu sein, aber weniger als 5-stellig im Monat umsetzt, hat anscheinend noch nicht geschnallt, auf was für einer “geldgetränkten??? Spielwiese er da mitmurmelt …
Ist es wirklich so, dass ein SEO alleine fünfstellige Summen umsetzen kann im Monat? Ist SEO noch ein Berufsfeld, bei dem man richtig etwas rausholen kann?
Gefunden im SEO Marketing Blog.
Wie ich schon im Dynamicdrive Blog geschrieben habe, sehe ich einen SEO, wenn er für Kunden arbeitet, in erster Linie als Berater. Und als Berater mit viel Know How kann man in der heutigen Wissensgesellschaft finanziell schon einiges rausholen.
Dazu kommen dann auch noch die eigenen Projekte mit den man Umsatz bspw. durch Linkverkauf, Linkmiete, Affiliate …. machen kann.
In der Summe kann da schon einige zusammen kommen. Bis es aber so weit ist braucht man eben einen langen Atem, viel Zeit und muss natürlich auch die ein oder andere Investition tätigen.
Gruß Fabian
Ich habe mir diese Frage auch gestellt und denke, dass dies nicht so ist. Es wird einige gut verdienende geben – aber wenn es so einfach wäre, “fünfstellige Beträge” (im Monat?) zu verdienen, sähe die Welt wohl anders aus.
Zudem finde ich die Forderung des Arbeitgebers nicht falsch. Während der Arbeitnehmer fest angestellt ist, gibt er seine ganze Arbeitskraft dem Arbeitgeber. Wenn dafür Projekte für die Zeit an den Arbeitgeber gehen, muss sich das natürlich auch finanziell niederschlagen. Wenn man also bisher 1.500 Euro pro Monat mit seinen Projekten macht und normalerweise 2.500 Euro Gehalt bekommen würde, sind 4.000 Euro das Gehalt, über das man sprechen muss. Evtl. – wenn man es kompliziert machen will – mit entsprechenden Beteiligungen an der weiteren Entwicklung.
@ Jörg Dennis Krüger
“fünfstellige Beträge??? – natürlich im Monat – täglich/wöchentlich schaffen sowas nur “Turbospammer” – und das dann meist auch nur kurzzeitig
Aber wie gesagt: nach 2-3 Jahren Aufbauzeit/Investitionen, bzw. SEO-Erfahrung & aufgebautem festem Kundenstamm mit laufenden Einnahmen (Erfolgsprämien auf Google Positionen, Umsatzbeteiligungen in zig Shops, Linkmiete, Adsense Einnahmen, Seminare & Consulting etc.) ist das auch für SEO-Einzelkämpfer alles andere als unrealistisch (ich mach SEO nebenberuflich seit 1998, hauptberuflich seit 2000 – die 2-3 Jahre “Grundaufbauzeit” sind schon lange rum & seither wirds nicht schlechter
) – aber Du musst es ja nicht glauben, sonst sähe die Welt vielleicht tatsächlich anders aus …
Wer hat denn eigentlich ins Gespräch gebracht, daß es “einfach sein soll” an diesen 5-stelligen Punkt zu gelangen – die 2-3 Jahre Aufbauzeit kosten natürlich reichlich Zeit, Nerven & Ausdauer/Durchhaltewillen & Investitionsfreude – ist letztlich wohl bei keinem selbstständigen Business anders …
[...] Jobangebot der Firma Dynamicdrive entstanden. (Siehe Kommentare unter dem Jobangebot Blogpost oder hier und hier). Da es bei diesen Diskussionen im Prinzip immer nur um die Kohle geht, finde ich es gut [...]
[...] bin ich dann auch noch über einen, zum Teil aus meinem Kommentar entstandenen, Artikel bei webtagebu.ch gestolpert, wo ich nochmal meinen Senf dazu gegeben habe … Nachdem ich bei webtagebu.ch [...]
Dem Kommentar von Frank kann ich nur beipflichten. Die darin genannten Zahlen sind für jeden erreichbar, der sich nur lange und nachdrücklich genug durch hochwertige Angebote bei seiner Zielgruppe einen Namen macht. Natürlich fallen den meisten “Webmastern” hier nur einfache Kredit- oder Versicherungsseiten ein, aber gerade Nischenthemen sind es, in denen sich noch viel leichter Geld verdienen lässt. Die Voraussetzungen dafür sind aber nunmal Geduld, Geschick, Fachwissen und die Wahl der richtigen Nische.
[...] bin ich dann auch noch über einen, zum Teil aus meinem Kommentar entstandenen, Artikel bei webtagebu.ch gestolpert, wo ich nochmal meinen Senf dazu gegeben habe [...]