Gastbeitrag von Aaron Müller / Webentwickler aus Heilbronn
Dies Beitrag soll ergänzend zum Beitrag Wie setzt man einen Trackback richtig? gesehen werden.
Vielleicht verwundert es, das – egal welche Blogsoftware verwendet wird der Trackback immer funktioniert. Wenn also ich mit meinem selbstprogrammierten Blog einen Trackback an das Wordpress-Blog von Markus sende, funktioniert das genauso wie wenn Markus einen Trackback an den Shopblogger schickt. Der Grund ist ein standardisiertes Verfahren, das sich RPC nennt. Diese Abkürzung steht für “Remote Procedure Call” und heißt grob übersetzt “Entfernter Funktionsaufruf” und genau dies geschieht beim Trackback.
Jedes Blog, das eine Trackback-Funktion anbietet, stellt eine Schnittstelle nach aussen bereit. Über diese Schnittstelle (Interface) kann nun jeder auf Funktionen im Blog zugreifen, bei Wordpress beispielsweise (vereinfacht ausgedrückt) auf die Kommentarfunktion.
Sendet ein fremdes Blog einen Trackback an mein Blog, erhält mein Blog mit dem RPC-Aufruf den Text im Blogeintrag, den Titel, den Link zum Artikel und weitere Daten. Diese Daten kann nun mein eigenes Blog verarbeiten (z.B. nur einen Teil des Beitrags anzeigen, Link prüfen etc.) und passend zum Artikel einfügen (meist unter den Kommentaren).
Der Hintergedanke der Technik ist, das Verknüpfen der relevanten Informationen zu vereinfachen. Wenn sich beispielsweise jemand über einen Beitrag in meinem Blog aufregt, kann er sich seitenweise auf seinem Blog auslassen und mir einen Trackback schicken. So kann ich seine Meinung zu diesem Thema (fast) automatisch in meinen Beitrag integrieren.
Trackbacks…
Mich hat es immer gewundert warum meine Trackbacks nicht auf den verlinkten Seiten angezeigt wird. Deswegen habe ich die Glasgoogle befragt und wurde fündig. Auf Webtagebu.ch habe ich einen schönen Artikel gefunden der erklärt wie man einen Trackbac…