
Für jeden SEO Entwickler von Webprojekten stellt sich früher oder später die Frage, ob das ganze rentabel ist. Sicherlich gibt es eine gewisse Vorlaufzeit in der Investitionen getroffen werden müssen.
Bei einem Projekt im Internet können dadurch viele – kalkulierbare – Posten anfallen:
Diese Liste könnte man natürlich noch weiter und ausführlicher ausbauen. Mir geht es im Moment eher darum, gezielt die Kosten zu kontrollieren um Projekte die aus dem Ruder laufen früher wieder in die richtige Richtung zu schubsen.
Doch wie geht man bei solch einer Gewinn- und Verlustrechnung am besten vor? Ich persönlich würde jedem meiner Projekte eine eigene Kostenstelle geben um hier eine genaue Kostenübersicht zu haben.
Komfortabler ist hierbei sicherlich die Arbeit mit verschiedenen Proft-Centern, da man hier auch gleich noch die Erlöse mit einbinden kann.
Das Problem was sich für mich im Moment dabei allerdings stellt ist die Verwaltung. Die meisten von euch werden als Einzelunternehmer Einzelkämpfer auf dem Markt unterwegs sein und keine große Lust haben sich mit Buchhaltungssoftware zu plagen.
Hier gibt es leider nur zwei Lösungen: Das ganze einem externen Buchhalter überlassen oder sich aber eine kleine Komplettlösung anzuschaffen.
Im Moment bin ich noch auf der Suche nach einer brauchbaren Softwarelösung die auch finanziell erschwinglich ist. Lösungsvorschläge werden gerne angenommen.
wüsste da jetzt auch keine wunderlösung, aber warum nicht sowas selber schreiben? dann kann man es auch perfekt auf die eigenen bedürfnisse anpassen bzw es erweitern wenn etwas fehlt.
… und ja. ich weiss das kostet wieder zeit und nerven, aber auf lange sicht gesehen lohnt es sich. (weiterverkaufen etc..)
Schau dir mal die Testversion von Lexware büro easy 2008 an, die bringt für den Anfang eigentlich alles mit was man brauch und ist zu den anderen Lexware-Produkten voll kompatibel.
@MBDealer: Lexware Büro Easy habe ich in die engere Auswahl gefasst, aber war mir nicht sicher, ob ich hier auch mehrere Projekte verwalten kann.
Ich hab das neue Lexware Büro Easy 2008. Die Verwaltung von Projekten ist dort schwierig und ein fettes Minus ist auch der technische Support. Seit der Installation habe ich ständig Fehler (aktuell kann ich für Angebotserstellung keine Neukunden mehr anlegen) und der telefonische Support ist sehr unzureichend. Es gibt eine Schnittstelle für den Datentransfer zum Steuerberater, aber der kann die Datei leider nicht öffnen. Auch dieses Problem ist beim Support gerade “in Bearbeitung”. Aktuell wird alles von meiner Steuerberaterin “nachgebucht”, was nicht der Sinn der Sache ist.
Ich würde zu einer anderen Lösung und nicht aus dem Hause Lexware raten -> entweder was richtig zum Buchen oder Kohle und Ärger sparen und gleich monatlich alles den StB machen lassen. Das werd ich ab dem kommenden Jahr machen!
Hallo zusammen,
guter Artikel und gute Fragestellung. =:)
aber mal so am Rande..aus langjähriger Erfahrung würde ich heute nur noch mit einem Buchhalter arbeiten.
Man kann einfach zu viel Geld an das Finanzamt verlieren.
Der administrative Aufwand ist auch einfach zu groß wenn das Geschäft gut läuft.
Wer kennt das nicht? Am Wochenende muss mal wieder die Buchhaltung gemacht werden.
oder…Abends um 23:00 Uhr fängt man damit an, weil am nächsten Tag letzter Abgabetermin ist.
Eine Softwarelösung würde ich nur einsetzen, um alle Abläufe besser bewerkstelligen (Automatisieren) zu können.
Und wenn man dann am Jahresanfang die Steuererklärung bekommt, weiß man auch (hoffentlich) warum man einen Buchhalter/Steuerberater hat. =:)
Wer jetzt an Kosten für einen Buchhalter denkt, dem sei gesagt, dass der Verlust beim Finanzamt viel viel größer sein kann.
Und wer nun auf meinen Link da oben klickt, der wird sich vielleicht wundern, warum ausgerechnet ich das jetzt hier schreibe..
Die Antwort: s.o. =;)
Mit den aller besten Grüßen
Ingo