Rückblick OMD 2008

Das war sie also, meine erste Online Marketing Düsseldorf.

Für mich war es die erste OMD, da ich letztes Jahr leider aus privaten Gründen leider nicht teilnehmen konnte. Da ich Hauptberuflich in einer anderen Branche tätig bin und hier weitaus größere Messen gewohnt bin (unter anderem auch Messen, die in Düsseldorf alle hallen ausfüllen), war ich Anfangs etwas skeptisch, ob die Messe das halten würde was man überall gelesen hat.

Night of the Bloggers

Djure Meinen im Namen der OMD zusammen mit Mario Sixtus und Twingly am Vorabend zum Blogger-Event geladen. Als begeisterter Blogger, war diese Veranstaltung natürlich ein muss für mich.

Also machte ich mich am Abend von meinem Hotel auf aus in die Bar Konvex. Hätte ich nicht die vielen Menschen in der Bar gesehen, ich wäre fast vorbei gelaufen.

Es war eine nette Gruppe, mit der man sich bei diversen Biersorten gut unterhalten konnte. Nach meiner groben Schätzung sollten es aber nicht mehr wie die angepeilten 100 Personen gewesen sein – gefühlt eher weniger. Gleich zu Beginn ist mir aufgefallen, dass es in Düsseldorf kein Rauchverbot gibt – oder durfte man nur rauchen, wg. geschlossener Gesellschaft? Ich will nicht nörgeln, aber ohne gefällt es mir besser! :-)

Ein sehr interessantes Gespräch hatte ich an dem Abend mit Queap-Mitgründer Roy. Queap ist eine Suchmaschine die auf einem neurosemantischen Netz aufbaut. Die Idee ist interessant, mal sehen ob es wirklich so umgesetzt werden kann. Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich das relativ neue Blog.

Interessant war auch das – zwar sehr kurze – aber interessante Gespräch mit Magdalena Boettger von Netvibes. Netvibes scheint inzwischen zu einer wirklich mächtigen Oberfläche gewachsen zu sein!

Oder der kurze Plausch mit dem Pottblogger über die gelben Bienen seinen Lieblingsverein. ;-)

Fotografin Kathrin Grannemann hat übrigens Flickr-Kärtchen mit super schönen Fotos verteilt und Fotograf und Videocaster iFranz war auch mit dabei.

Ein Dank für den Abend geht an Anja und Anton von Twingly, die das ganze durch finanzielle Mittel für alle kostenlos gehalten haben.

OMD Tag 1

Am ersten Tag der OMD habe ich mich gleich zu Beginn mit Michael und Rafael getroffen um zusammen die beiden Messehallen zu durchkämmen.

Wir mussten keine 10 Meter laufen, da wurde uns schon beim Superclix-Stand ein Cocktail angeboten. Danke an Dennis & die Mädels hinter der Cocktailbar für die nette Bewirtung! :-) Ich hoffe Michael startet im Gegenzug ein Partnerprogramm für Wandsticker bei euch! :-)

Keinen Gang weiter wurde ich dann von Mario angesprochen, ob ich nicht mit ihm das erste Bier der Messe trinken möchte. Da sag ich sicherlich nicht nein! :-) Infomantis hat übrigens ein geniales Konzept um Informationen schnell im Intranet zu verteilen oder direkt auf dem Bildschirm des Kunden zu bringen – Unbedingt ansehen und Danke für das leckere Bier!

Gegen Mittag haben wir dann Andreas getroffen, mit dem wir dann fieberhaft nach einem Ort gesucht haben, an dem es ohne größere Probleme etwas zu Essen gab. Mit größeren Problemen meine ich nicht die überteuerten Messepreise, sondern einfach ein Restaurant zu finden, welches keine Wartezeiten hat! Hier bin ich von anderen Messe bessere Organisation gewohnt.

Letztendlich sind wir dann auf der suche nach dem messeeigenen Supermarkt auf eine “Gulaschbude” gestoßen, welche wirklich leckere Currywurst Weißwurst mit Ketchup und Curry serviert hat.

Im Gegensatz zu den mir bekannten Messen geht es auf der OMD wirklich locker zu und jeder ist gut drauf. Auch diese blöde Anzugpflicht um ernst genommen zu werden ist auf der OMD nicht vorhanden. Sehr positiv! :-)

Überrascht war ich auch von den vielen Standpartys. Anders wie bei großen Messen hört man hier von jedem dritten Stand Musik und Essen und Trinken wird einem angeboten. Weiter wie zu sevenload, Microsoft und AllesKlar sind wir nicht gekommen, danach waren wir nämlich satt ;-)

OMClub – Party ohne Ende

Viel später als geplant bin ich beim OMClub eingetrudelt – was auch an der tollen Empfehlung meines Hotels lag lieber die S-Bahn zu nehmen. Tja.. die S-Bahn fährt allerdings nur alle 20 Minuten und leider NICHT direkt dorthin. Auch ein Taxifahrer wollte mich dann nicht mehr fahren.. “Lohnt sich nicht.. einfach dahinter laufen und dann rechts…” – leider war es dann nicht einfach mal so dahinter. Auch ein paar Fußgänger konnten mir nicht wirklich weiterhelfen, bis ich dann auf einen Düsseldorfer gestoßen bin, der die Lokalität kannte.

Zum OMClub kann ich nur sagen, dass es einfach eine große Party war. Besonders gut hat mir die Musik gefallen. Endlich mal vernünftige DJ’s, nicht wie hier auf dem Lande wo sich ja jeder DJ schimpft.

Auf der Party hatte ich endlich mal die Möglichkeit ein paar Blogger-Kollegen kennenzulernen, welche ich so eher nicht sehen kann.

Ansonsten bleibt nur noch zu sagen: Danke für die geile Party!

OMD Tag 2

Da ich mein Gepäck vergessen hatte am Bahnhof abzugeben, wollte ich es – wie so üblich auf Messen – direkt am Eingang abgeben. Leider winkten die Servicekräfte gelangweilten Studenten ab, man könne keine weiteren Gepäckstücke mehr aufnehmen, die Lagerräume wären alle voll. Nach einer kurzen Erinnerung, dass es bei anderen Messen doch auch ginge, wurde dann doch noch ein weiterer Lagerraum eröffnet und ich konnte mein Gepäck abgeben.

Für den zweiten Tag hatte ich nur noch wenige Punkte auf dem Plan. Ich wollte noch einmal Sascha Montiman Preisegger persönlich kennenlernen, nachdem er mir einen Erpresserbrief hat zukommen lassen.

Fazit

Die drei Tage OMD & Partys waren für mich super. Jede Menge neuer und alter Leute getroffen und Ideen ausgetauscht. Anders wie bei den bisher mir bekannten Messen geht es auf der OMD richtig locker und freundlich zu.

Eigentlich Schade, dass es das nächste Jahr mit der DMEX eine zweite Messe innerhalb von ein paar Tagen geben wird. Man kann für die Besucher nur hoffen, dass sich die Aussteller unter sich auf eine Messe einigen. Ansonsten werden beide Messen an der Qualität leiden.

3 thoughts on “Rückblick OMD 2008

  1. Mario Holze

    Dank für die Berücksichtigung :)) Teile gerne jederzeit wieder ein Bier mit dir. Evt gibt es ja mal wieder eine gute Gelegenheit. Du hast übrigens noch den Cachaca als Sprayvariante vergessen. Den wollten wir doch gemeinsam in Deutschland vertreiben :)) Warte also auf deinen Businessplan…

    Best Grüße aus Osnabrück,
    Mario

  2. Pingback: Barcamp München/Webmontag Düsseldorf « Das Queap Blog

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