Category Archives: Netzwelt

Google verneigt sich vor Steve Jobs

Über den Tod von Steve Jobs möchte ich nicht bloggen, dies haben andere schon getan. Ich möchte vielmehr auf ein kleines Randdetail hinweisen, was mich gestern auf der Startseite von Google fasziniert hat.

 

Mit einem direkten Link auf Apple.com verweist Google auf den Tod von Steve Jobs. In meinen Augen die größte Ehre, die Google ihm erweisen konnte.

Keine WarmUp Party für mich

Eigentlich hätte ich heute Abend auch auf der WarmUp Party des Barcamps München sein sollen, allerdings habe ich mich kurzfristig dagegen entschieden.

Später als geplant zu Hause losgekommen und dann auch noch etwas über eine Stunde vor Nürnberg im Stau gestanden… da hatte ich dann einfach keine Nerv mich noch auf die Party zu begeben.

Ich hoffe alle anderen hatten viel Spaß dort und sind in ein paar Stunden wieder fit für das Barcamp 2008 in München :-)

Bis dahin Gute Nacht und bis in ein paar Stunden auf dem Barcamp München! Ich freue mich! :-)

Spam

Kam gerade mal durch den Spamfilter. Interessant wie viel Mühe sich die Versender geben. Die auskommentierten Punkte kenn ich übrigens noch aus der Chat-Sprache.. allerdings hätte ich dann die E-Mail eher in eine andere Branche eingeordnet :-)

Erster Eindruck von Drupal

Nachdem ich mit Joomla als CMS nicht zufrieden war da es einfach zu überladen war, wollte ich nun einmal Drupal eine Chance geben.

Da ich erst gut eine Stunde damit gearbeitet habe, möchte ich hier erst einmal einen kleinen Überblick geben und ein paar Eckpunkt festhalten. Ich gehe davon aus, dass ich in der nächsten Zeit noch etwas ausführlicher auf den ein oder anderen Punkt eingehen werde.

Installation

Die Installation ist kinderleicht. Einfach Dateien auf den Server laden und die URL http://www.domain/install.php ausführen. Der Rest wird erklärt und geht ohne Probleme.

Drupal wirkt auf den ersten Blick um ein vielfaches aufgeräumter als Joomla. Auch geht die Menüführung schöner und man findet sich schnell zurecht.

Module

Genauso wie bei Joomla und Mambo kennt Drupal auch Module. Diese sind vergleichbar mit den Plugins bei WordPress. Eine schöne Auflistung über eine kleine Auswahl an nützlichen SEO-Modulen gibt es bei BlueberryMinds und bei Julian.

Themes

Da ich mich für Drupal 6 entschieden habe, muss ich ein bisschen in der Auswahl der Themes zurück stecken. Drupal 6 ist einfach noch nicht so lange auf dem Markt und die meisten Themes existieren nunmal für Drupal 5. Da ich mir aber sowieso ein eigenes Design erstellen werde ist dies jetzt nicht weiter schlimm.

Content-Verwaltung

Drupal unterscheidet zwischen einer Seite und einem Artikel. Seiten halten Drupal flexibel und lassen das ganze auch als Blog oder Nachrichtenseite einsetzen. Artikel sind dann eher die Inhaltsseiten, wofür ich und die meisten anderen wohl Drupal verwenden wollen.

Links

Erste Hilfe habe ich direkt auf DrupalCenter bekommen. Hier gibt es übrigens auch eine deutsche Version von Drupal und eine sehr große deutschsprachige Community.

Dies war jetzt nur ein ganz kleiner Anriss zu Drupal. Ich bin bereits nach den ersten Minuten sehr davon überzeugt und werde hoffentlich noch viel positives dazu schreiben.

Todesstoß für Google Chrome?

Gestern hatte ich noch einen Beitrag verfasst, warum es Google Chrome so wohl nicht schaffen wird, jetzt lese ich auf SpOn, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik kurz BSI vor dem neuen Browser warnt und ihn nicht für den allgemeinen Einsatz empfiehlt.

Am kritischsten wird gesehen, dass Google den unfertigen Browser nicht wie sonst üblich an einige wenige Beta-Tester ausgibt, sondern gleich der Masse zum installieren vorwirft. Außerdem seien die vielzahl an Sicherheitslücken und die Datensammelwut von Google ein Argument gegen den Browser.

Laut SpOn hat Google inzwischen sogar bestätigt, die über Google Chrome gesendeten Daten zu archivieren.

Dies ist in meinen Augen wie ein Schlag ins Gesicht für Google und erst einmal ein sehr großer Image-Schaden für Google Chrome.

Warum es Google Chrome so nicht schaffen wird

Ich hatte ja bereits schon einmal kurz über Googles neues Projekt Google Chrome geschrieben. Mit Aaron fachsimple ich gerne über solche Neuerungen und er ist immer besonders happy wenn von solch einem der Code auch noch für die Open Source Gemeinde geöffnet wird.

Anders wie Thomas bin ich im Moment der festen Überzeugung, dass es der Browser wohl “nur” auf Platz 3 vor Safari und langfristig hinter den IE in Deutschland schaffen wird. Warum ich dieser Meinung bin, möchte ich in den nächsten Punkten genauer erklären:

Marketing

Google investiert so gut wie nichts in eine vernünftige Werbekampagne des neuen Browsers. Lediglich eine Meldung direkt unter der Sucheingabe verweist auf den neuen Browser. Aber ob der Benutzer dies überhaupt realisiert oder sieht?

Google verlässt sich im Moment noch auf die Vermarktung durch das Internet und der Medien. Allerdings läuft dies langsam aus dem Ruder, denn die ersten Medien berichten nicht nur positiv über die Datenkrake Google.

Gestern Abend kam zum Beispiel auf RTL ein Bericht mit einem Experten der Fachzeitschrift c’t. Dieser hat ganz klar ausgesprochen, dass Google mit den verfügbaren Daten eine Menge anstellen kann.

Oder heute morgen auf dem Weg zur Arbeit auf Antenne Bayern. Fazit: Ein Browser den man haben kann, aber nicht muss.

Die Masse an Benutzern

Wer von den ganzen Otto-Normalverbrauchern installiert sich unter diesen Umständen einen anderen Browser?

Ich verwende im Gespräch oft immer die 95/5 Regelung. Es gibt immer Benutzer die etwas neues probieren und etwas toll finden. Es gibt aber auch genügend, die einfach Gewohnheitstiere sind. Wer von den 82 Millionen Einwohnern in Deutschland kann überhaupt beschreiben was ein Browser ist?
Der Moderator heute morgen auf Antenne Bayern hat dies so gemacht “Das Ding, in welches Sie die Adresse der Internetseite eingeben”.

Bei meinen Kunden installiere ich immer sofort den Firefox und empfehle diesen als sicheren und zuverlässigen Browser. In diesem Moment sind sie auch begeistert davon. Irgendwann stelle ich dann fest, dass sie weiterhin den Internet Explorer nutzen und nur sagen “Sieht doch genauso aus” oder “Mir reicht dieser”.

Was ich damit sagen möchte: Wir kennen die Unterschiede und Vorzüge der verschiedenen Browser. Wir sind aber auch die einzigsten, die Portale wie Yigg, Digg oder eben auch exotische Browser kennen. Aber so etwas geht total an der Masse vorbei. Und eben diese Masse braucht man um einen hohen Marktanteil der Browser zu erreichen.

Die Sicherheit

Firefox hat dies geschafft, aber wieso? Weil sie damit geworben haben einen sehr guten Browser auf den Markt gebracht zu haben, der schnell ist und sicher. Dies ist zwar auch ohne Kapital passiert, aber sie schicken keine Benutzerdaten auf irgendwelche Server oder erstellen bei der Installation eine persönliche ID.

Wisst ihr noch wie damals der Aufschrei war, als der Windows Media Player in den Einstellungen eine Option eingeführt hat, Daten zu Microsoft zu senden? Jeder hat diese Software entweder deinstalliert oder die Funktion abgeschaltet. Wieso sollten die Benutzer nun also freiwillig eine Software installieren, welche auch noch irgendwelche Daten sonstwo hinfunkt? Dies wird in den Medien im Moment ja mit dem gleichen Atemzug genannt.

Fazit

Klar, Google Chrome ist schnell, schön einfach gehalten und hat seine Vorteile. Aber meiner Meinung nach wird dies nicht reichen. Was nützt ein sicherer Browser, wenn meine kompletten Daten zu Werbezwecken – irgendwann einmal – komplett vermarktet werden?

Bleibt einmal abzuwarten wie die großen Medien sonst noch reagieren werden. Der erste Tag war positiv für Google, seitdem überwerfen sich die Meldungen mit der Angst um die Daten.

Bei mir bleibt der Browser erst einmal wieder aus.

Nachtrag: Wie ich gerade bei Matthias gelesen habe, ist er wohl einer ähnlichen Ansicht was die Verbreitung von Google Chrom angeht.

Google Chrome – Ängstlicher Fortschritt

Google Chrome wurde gestern Abend als Beta veröffentlicht.

Auf den ersten Blick kann ich nur sagen WOW! Da hat Google mal wieder ein Tool entwickelt, was wirklich zu gebrauchen ist. Schnell und auf das wesentliche begrenzt.

Eine genaue Erklärung lasse ich einmal weg, das haben die Kollegen von SpOn schon erledigt.

Sicherlich wird Chrome der Firefox am Anfang nicht wirklich den Rang ablaufen, Dazu hat Firefox im Moment einfach zu viele sinnvolle Erweiterungen die in unverzichtbar machen. Ich denke hier nur an Firebug. Aber wenn Google diese implementiert, oder am Ende noch selbst entwickelt wird das Tool wirklich zu einer Waffe auf dem Browsermarkt.

Wie so oft gibt es bei Anwendungen von Google auch die Frage nach der Sicherheit der Daten. Chrome sammelt so jede Daten beim browsen die man nur so sammeln kann. Genaue Informationen hierzu gibt es in den Richtlinien oder bei Golem.

Mein persönliches Fazit fällt sehr gut aus. Aufgeräumt und schnell lässt es sich damit surfen. Jeder Tab wird als eigene kleine Anwendung gesehen und als Beta ist die Anwendung super stabil.

Wo das Problem der Printmedien liegt

Im Moment wird die Schwachstelle der Printmedien enorm sichtbar. Egal ob Olympia oder der dramatische Flugzeugabsturz bei Madrid: Die neuen Informationen sickern im Minutentakt durch und was gestern noch aktuell war, ist heute bereits alt.

Die großen Printmedien reagieren mit speziellen Online-Specials auf diese Problematik, doch was machen die kleinen? Das einzig wertvolle Gut was diese noch haben, sind die regionalen Nachrichten.

Wann wird wohl auch dieser Punkt untergehen?