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Google verneigt sich vor Steve Jobs

Über den Tod von Steve Jobs möchte ich nicht bloggen, dies haben andere schon getan. Ich möchte vielmehr auf ein kleines Randdetail hinweisen, was mich gestern auf der Startseite von Google fasziniert hat.

 

Mit einem direkten Link auf Apple.com verweist Google auf den Tod von Steve Jobs. In meinen Augen die größte Ehre, die Google ihm erweisen konnte.

Google Analytics bald mit AdSense Daten

Google Analytics wird in den nächsten Tagen die Daten von Google AdSense anzeigen. Endlich eine weitere sinnvolle Erleichterung für alle Analysten, da bisher immer zwei Google-Tools parallel verglichen werden mussten.

Außerdem kann man so noch gezielter seine Unterseiten und einzelnen Landingpages optimieren. Die Ansicht einzelner Seiten und das jeweilige Klickverhalten der Referer lassen sich somit auch auf einfachstem Wege filtern. Vorbei sind die Zeiten in denen man hier mühsam Channel für Channel bei Google AdSense erstellen musste.

Laut dem GoogleWatchBlog wurde diese Änderung bereits bei einigen Usern getestet und wird die nächsten Tage oder Wochen für alle verfügbar sein.

In meinen Augen ein weiteres Killer-Feature von Google Analytics und ein Tool, welches die Arbeit ungemein erleichtert.

Todesstoß für Google Chrome?

Gestern hatte ich noch einen Beitrag verfasst, warum es Google Chrome so wohl nicht schaffen wird, jetzt lese ich auf SpOn, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik kurz BSI vor dem neuen Browser warnt und ihn nicht für den allgemeinen Einsatz empfiehlt.

Am kritischsten wird gesehen, dass Google den unfertigen Browser nicht wie sonst üblich an einige wenige Beta-Tester ausgibt, sondern gleich der Masse zum installieren vorwirft. Außerdem seien die vielzahl an Sicherheitslücken und die Datensammelwut von Google ein Argument gegen den Browser.

Laut SpOn hat Google inzwischen sogar bestätigt, die über Google Chrome gesendeten Daten zu archivieren.

Dies ist in meinen Augen wie ein Schlag ins Gesicht für Google und erst einmal ein sehr großer Image-Schaden für Google Chrome.

Warum es Google Chrome so nicht schaffen wird

Ich hatte ja bereits schon einmal kurz über Googles neues Projekt Google Chrome geschrieben. Mit Aaron fachsimple ich gerne über solche Neuerungen und er ist immer besonders happy wenn von solch einem der Code auch noch für die Open Source Gemeinde geöffnet wird.

Anders wie Thomas bin ich im Moment der festen Überzeugung, dass es der Browser wohl “nur” auf Platz 3 vor Safari und langfristig hinter den IE in Deutschland schaffen wird. Warum ich dieser Meinung bin, möchte ich in den nächsten Punkten genauer erklären:

Marketing

Google investiert so gut wie nichts in eine vernünftige Werbekampagne des neuen Browsers. Lediglich eine Meldung direkt unter der Sucheingabe verweist auf den neuen Browser. Aber ob der Benutzer dies überhaupt realisiert oder sieht?

Google verlässt sich im Moment noch auf die Vermarktung durch das Internet und der Medien. Allerdings läuft dies langsam aus dem Ruder, denn die ersten Medien berichten nicht nur positiv über die Datenkrake Google.

Gestern Abend kam zum Beispiel auf RTL ein Bericht mit einem Experten der Fachzeitschrift c’t. Dieser hat ganz klar ausgesprochen, dass Google mit den verfügbaren Daten eine Menge anstellen kann.

Oder heute morgen auf dem Weg zur Arbeit auf Antenne Bayern. Fazit: Ein Browser den man haben kann, aber nicht muss.

Die Masse an Benutzern

Wer von den ganzen Otto-Normalverbrauchern installiert sich unter diesen Umständen einen anderen Browser?

Ich verwende im Gespräch oft immer die 95/5 Regelung. Es gibt immer Benutzer die etwas neues probieren und etwas toll finden. Es gibt aber auch genügend, die einfach Gewohnheitstiere sind. Wer von den 82 Millionen Einwohnern in Deutschland kann überhaupt beschreiben was ein Browser ist?
Der Moderator heute morgen auf Antenne Bayern hat dies so gemacht “Das Ding, in welches Sie die Adresse der Internetseite eingeben”.

Bei meinen Kunden installiere ich immer sofort den Firefox und empfehle diesen als sicheren und zuverlässigen Browser. In diesem Moment sind sie auch begeistert davon. Irgendwann stelle ich dann fest, dass sie weiterhin den Internet Explorer nutzen und nur sagen “Sieht doch genauso aus” oder “Mir reicht dieser”.

Was ich damit sagen möchte: Wir kennen die Unterschiede und Vorzüge der verschiedenen Browser. Wir sind aber auch die einzigsten, die Portale wie Yigg, Digg oder eben auch exotische Browser kennen. Aber so etwas geht total an der Masse vorbei. Und eben diese Masse braucht man um einen hohen Marktanteil der Browser zu erreichen.

Die Sicherheit

Firefox hat dies geschafft, aber wieso? Weil sie damit geworben haben einen sehr guten Browser auf den Markt gebracht zu haben, der schnell ist und sicher. Dies ist zwar auch ohne Kapital passiert, aber sie schicken keine Benutzerdaten auf irgendwelche Server oder erstellen bei der Installation eine persönliche ID.

Wisst ihr noch wie damals der Aufschrei war, als der Windows Media Player in den Einstellungen eine Option eingeführt hat, Daten zu Microsoft zu senden? Jeder hat diese Software entweder deinstalliert oder die Funktion abgeschaltet. Wieso sollten die Benutzer nun also freiwillig eine Software installieren, welche auch noch irgendwelche Daten sonstwo hinfunkt? Dies wird in den Medien im Moment ja mit dem gleichen Atemzug genannt.

Fazit

Klar, Google Chrome ist schnell, schön einfach gehalten und hat seine Vorteile. Aber meiner Meinung nach wird dies nicht reichen. Was nützt ein sicherer Browser, wenn meine kompletten Daten zu Werbezwecken – irgendwann einmal – komplett vermarktet werden?

Bleibt einmal abzuwarten wie die großen Medien sonst noch reagieren werden. Der erste Tag war positiv für Google, seitdem überwerfen sich die Meldungen mit der Angst um die Daten.

Bei mir bleibt der Browser erst einmal wieder aus.

Nachtrag: Wie ich gerade bei Matthias gelesen habe, ist er wohl einer ähnlichen Ansicht was die Verbreitung von Google Chrom angeht.

Google Chrome – Ängstlicher Fortschritt

Google Chrome wurde gestern Abend als Beta veröffentlicht.

Auf den ersten Blick kann ich nur sagen WOW! Da hat Google mal wieder ein Tool entwickelt, was wirklich zu gebrauchen ist. Schnell und auf das wesentliche begrenzt.

Eine genaue Erklärung lasse ich einmal weg, das haben die Kollegen von SpOn schon erledigt.

Sicherlich wird Chrome der Firefox am Anfang nicht wirklich den Rang ablaufen, Dazu hat Firefox im Moment einfach zu viele sinnvolle Erweiterungen die in unverzichtbar machen. Ich denke hier nur an Firebug. Aber wenn Google diese implementiert, oder am Ende noch selbst entwickelt wird das Tool wirklich zu einer Waffe auf dem Browsermarkt.

Wie so oft gibt es bei Anwendungen von Google auch die Frage nach der Sicherheit der Daten. Chrome sammelt so jede Daten beim browsen die man nur so sammeln kann. Genaue Informationen hierzu gibt es in den Richtlinien oder bei Golem.

Mein persönliches Fazit fällt sehr gut aus. Aufgeräumt und schnell lässt es sich damit surfen. Jeder Tab wird als eigene kleine Anwendung gesehen und als Beta ist die Anwendung super stabil.

Gedanken zu Googles Blog-Posts-Einblendungen

Matthias hat mir eben mitgeteilt, dass bei ihm unten in den SERPS ein weiteres Feld mit “Blog-Posts zum Thema XYZ” erscheint. Google scheint wohl im Moment mal wieder verschiedene Suchergebnisse auszuliefern, da ich von diesen Änderungen bisher nicht betroffen bin.

Sollte man als Seitenbetreiber nun glücklich über diese Änderung sein? Ich sehe das ganze kritisch. Immerhin muss man so ja auf eine Blog-Software setzen, um noch mehr Traffic bei Google abzugreifen. Reicht hierzu ein RSS-Feed, welcher bei Google indiziert wird? Am Ende muss der Dienst noch bei Feedburner registriert sein um überhaupt berücksichtigt zu werden?

Diese könnte – zumindest kurzfristig – ein K.O.-Kriterium für die ganzen Agentur-CMS sein und die Masse noch weiter zu WordPress & Co. drängen.

Die Google Falle

Die Google Falle

Die Google Falle ist ein Buch von Gerald Reischl, der sich bereits mit dem Buch Im Visier der Datenjäger einen Namen gemacht hat, wenn es um den Umgang mit sensiblen Daten geht.

Die Google Falle kommt zu einer Zeit, in der nicht nur positiv über den großen Bruder Google berichtet wird. Reischl will aus diesem Grund dort ansetzen und kritisch über Google berichten um dem Nutzer die Augen zu öffnen.

Im GWB habe ich noch einen interessanten Link zu einem Insight-Artikel gefunden, der sich ebenfalls Die Google Falle nennt.

Fotos aus dem Google-Büro in Zürich

Irgendwie stehe ich auf Fotos aus diversen Google Niederlassungen. Dies hat sicherlich den guten Grund, dass Google die Einrichtung der Niederlassungen nicht irgendwie macht, sondern von Profis designen lässt.

Dieses mal bin ich bei Bernd Röthlingshöfer auf Fotos von dem Google-Büro in Zürich gestoßen.

Man muss hierzu aber auch mal eine Lanze für die vielen Büros brechen, die sehr spartanisch eingerichtet sind: Google hat eine enorme Gewinnmarge und kann sich so etwas leisten. Andere Branchen müssen um jeden Cent kämpfen und investieren lieber in Maschinen als in die Einrichtung.