GIMP – Meine ersten Schritte

GIMP Logo
Da ich zur Zeit für die Arbeit auf der Suche nach einem Grafikprogramm bin, welches Freeware ist, habe ich mich dafür entschieden einmal GIMP auszuprobieren.

Das Programm ist mit einer Größe von nur 7,57 Megabyte ein Leichtgewicht unter den Grafikprogrammen. Der Download geht daher recht zügig und schnell.

Die Installation

Bereits beim Beginn der Installation werde ich darauf hingewiesen, dass die GTK+ Runtime Environment auf meinem Rechner fehlt.

GIMP Screenshot

Nach dem download geht die Installation recht fix. Soweit ich das richtig verstanden habe, ist das GIMP-Toolkit die grafische Benutzeroberfläche von GIMP.

Nach dem installieren des GIMP-Toolkit, kann die eigentliche Installation von GIMP durchgeführt werden. Der Installationsvorgang wirkt aufgeräumt und optisch sehr schön.

Das Programm

Was mich gleich von Beginn an stört, ist dass GIMP über mehrere Tabs gesteuert wird und nicht wie gewohnt in einem Fester alles enthalten ist.

GIMP Screenshot

Im Gegensatz zu aufgeblähten Programmen wie Photoshop & Co. präsentiert sich GIMP allerdings vereinfacht. Man findet bereits nach wenigen Mausklicks die gesuchten Funktionen. Sogar die Filter funktionieren super und sind einfach zu bedienen.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist das öffnen und speichern von Dateien. Hier findet man leider nicht das gewohnte Fenster von Windows, sondern ein GIMP-eigenes Menü. Ich denke aber, hieran kann man sich relativ schnell gewöhnen.

GIMP unterstützt jede Menge Dateiformate, was in meinen Augen sehr erfreulich ist. Leider ist die später beim exportieren der Datei in andere Formate ein bisschen unübersichtlich.

Fazit

Da ich das Programm für die Arbeit benötigt habe, wollte ich vor allem ein kostenloses, da sich eine Anschaffung über mehrere hundert Euro sich nicht lohnt bzw. nicht vertretbar ist.

Ich habe GIMP bisher für ein sehr angestaubtes Programm gehalten – dieses Vorurteil wurde aber bereits nach wenigen Minuten von mir über den Haufen geworfen. GIMP präsentiert sich aufgeräumt, schnell und gut organisiert. Lediglich die Auswahl der verschiedenen Fenster über die Tabs erweist sich für mich als umständlich. Aber vielleicht finde ich für dieses Problem noch eine Lösung.

Größere grafische Tätigkeiten habe ich mit GIMP bisher noch nicht gemacht. Lediglich das zuschneiden, skalieren und schärfen von Fotos wurden bisher mit GIMP durchgeführt. Diese Aufgaben leistete GIMP allerdings mit Bravour.

Ich werde mir das Programm in den nächsten Wochen noch einmal genauer anschauen und auch versuchen damit mal “komplexere” Aufgaben wie Flyergestaltung oder ähnliches zu realisieren. Gerade hier werde ich die Verwaltung der Ebenen einmal genauer unter die Lupe nehmen.

Solltet ihr noch ein paar Vorschläge oder Anregungen haben, werde ich diesen kleinen Artikel gerne noch ausbauen.

One thought on “GIMP – Meine ersten Schritte

  1. Aaron

    Das GIMP-Toolkit, oder abgekürzt GTK (http://www.gtk.org/) ist eine Bibliothek für Programmierer, um nicht jeden Button von Hand zeichnen zu müssen. Das GTK wird von sehr vielen anderen Programmen verwendet, die garnichts mit GIMP zu tun haben, wie z.B. Dia, AbiWord oder Gnome. Der Vorteil ist, das es die GTK-Lib für Windows, Linux und MacOSX gibt, so kann man seine Anwendung mit ein paar Einstellungen Plattformunabhängig machen.

    Ich nutze GIMP schon seit mehreren Jahren und bin sehr zufrieden. Was mich etwas stört, ist das es bei den Ebenen keine Ordner gibt. Wenn man mal 50 Ebenen hat, ist man ständig am Scrollen.

    Die Sache mit den mehreren Fenstern ist Gewöhnungssache. Es gibt auch eine Alternative, die sich GIMPShop nennt (http://gimpshop.blogspot.com/), bei der alle Fenster in einem großen untergebracht wurden.

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